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Liebe Freiberger-Freunde, liebe Kunden und Freunde, alle Jahre wieder dürfen wir an dieser Stelle in Dankbarkeit auf das vergangene Jahr zurück blicken. Wir dürfen froh sein, das wir einen Ausgleich zu dieser verrückten in Staatskrisen geratenen Welt haben. Neben unserem Alltagsstress, haben wir mit unseren Pferden die Möglichkeit eine andere, manchmal noch heile Welt betreten zu dürfen. Abschalten, Entschleunigen, Entspannen. Eine weiche Pferdenase kraulen, abends beim Gang durch die Stallgasse einfach noch mal dem zufriedenem Kauen der Vierbeiner lauschen – das Paradies ist auf Erden zu finden. Ich schaue auf ein Jahr mit vielen interessanten Menschen und Pferden zurück. Bewegende Schicksale, lustige Erzählungen, berührende Begegnungen, die mich sehr zufrieden in ein neues Jahr blicken lassen. Ich danke all meinen Kunden für oft grenzenloses Vertrauen, ausgesprochenes Lob und Anregungen. Gedankenaustausch, der partnerschaftlich war und einer fairen Zusammenarbeit. Ich danke meinem Team, das mich in diesem Jahr tatkräftig unterstützt hat und ohne die mein Geschäft oft nicht möglich wäre. Nun wünsche ich Ihnen und Euch allen eine geruhsame Weihnachtszeit mit schönen Stunden auf dem Pferderücken oder auf dem Wagen, sowie ein gesundes und glückliches Jahr 2012. Ich freue mich Sie und Euch alle wieder zu sehen oder zu hören. Herzlichst, Susan Ahlheid |
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Aus dem Alltag erzählt: Gleich zweimal war ich in der Schweiz und führte dabei auch Gespräche mit dem Geschäftsführer des Schweizerischen Zuchtverbandes. Seit dem 06.12. haben wir auch einige Artikel aus der FM-Boutique in unseren online-Shop gestellt. Der neue wetterfeste Blouson ist wirklich toll und ich trag ihn fast täglich bei der Arbeit. Schauen Sie gerne auf unseren Seiten. Innerhalb von 7 Stunden sind bei uns 5 Bestellungen für den Blouson eingegangen, damit hatte nicht gerechnet. Im Jura habe ich zusammen mit unserem Trainer Falko Mäkelburg die zweijährigen Jungpferde begutachtet. Viele kenne ich seit Fohlentagen und ich war sehr neugierig, was der Sommer auf den Almen aus ihnen gemacht hat. Neugierige Plüschfelle kamen behutsam auf mich zu, das strubbelige Winterfell glänzte in den schönsten Goldbrauntönen. Ja die Zeit hat die kleinen Frybis zu netten Teenagern wachsen lassen. |
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| Nun beginnen die Züchter mit der maßvollen Arbeit, um die Halbstarken auf die Feldteste in 2012 vorzubereiten. Augenmaß ist gefordert und zum Teil über Generationen erarbeitete Erfahrung, um diese munteren Fellbündel zu dem zu machen, was meine Kunden so lieben: Pferde, die ihren Menschen vertrauen, für die sie bereit sind täglich dazu zu lernen und ihren Job vor dem Wagen oder untere dem Sattel mit Ausdauer erledigen. Doch bevor es vor den Wagen oder unter den Sattel geht sind alltägliche Übungen wieder aufzunehmen: stillstehen beim Putzen, brav die Hufe geben, willig auf den Hänger klettern. | |
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Ein Pferd Namens Nando – Keiner von Vielen
Nando war Anfang November von einem sehr netten Ehepaar aus Osnabrück gekauft worden. Ein ganz toller hübscher Wallach mit ausdruckstarken Gängen und einem lieben Charakter. Der beste seines Feldtests – ein echter Hingucker. Meine Kunden hatten sich in die Fotos verliebt und nach einigen Telefonaten stand der Entschluß fest: Wir handeln irrational und entgegen guter Ratschläge der Umwelt und kauften ein Pferd aus dem Internet. Es ist ein Phänomen und ich kann selbst nicht erklären, warum es so ist: Ich spüre meinen Kunden und ich spüre welches Pferd zu ihm passt. Es ist jedesmal ein unbeschreibliches Gefühl, wieder einen Menschen und das Pferd glücklich gemacht zu haben. Manchmal habe ich einen Wallach und weiss instinktiv – das ist kein Frauenpferd, oder umgekehrt. Manches Pferd braucht einen munteren und lebhaften Zweibeiner zum Freund, ein anderes Pferd braucht eher einen ruhigen und motorisch langsamen Konterpart. Passen muss es schlussendlich. Ich erlebe auch in Gesprächen, das ich kein Pferd finden werde, das enttäuscht den Interessenten, ist aber schlussendlich ehrlicher und fairer beiden Seiten gegenüber. Am Samstag gegen 17.00 Uhr trafen wir auf dem Hof in Osnabrück ein und was soll ich sagen, da sitzen die neuen Besitzer erwartungsvoll mit Familienangehörigen und Freunden, aufgeregt zusammen, um dem neuen Familienmitglied einen gehörigen Empfang zu bescheren. Die Besitzerin hatte sogar an eine Wand das Freiberger-FM Logo gemalt, damit nun auch jeder weiß, wer hier wohnt. Es war unglaublich gut zu wissen, daß eines meiner Lieblingspferde in eine so tolle Umgebung kommt. Mach es gut Nando, bleib gesund und habe ein erfülltes und glückliches Pferdeleben mit Menschen, die immer gut für Dich sorgen! |
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Ein Freiberger am Meer Navajo, ein 3 1/(2 jähriger Wallach fuhr im November mit uns nach Albersdorf und so steht wieder ein Frybi mehr in unseren Ställen. Mein Mann freut sich immer, wenn ein eingefahrenes Pferd auf den hof kommt, das in seinen Vierspänner passen könnte, sowohl optisch als auch von den Gängen. Tja und nun beobachte ich ihn, wie er abends mit trockenen Brötchen bewaffnet in den Stall schleicht und verdächtig lange bei Navajo verharrt. Er sieht halt seinem „Etoile“ sehr ähnlich und ist auch vom Charakter genau das, was mein Mann liebt, ruhig aber leistungsbereit. Er ist schon ein hübscher Kerl und der wird wohl leider nicht lang bei uns stehen, bereits am Samstag sind erste Interessenten da, dann wird es wieder traurig, wenn er geht. Das ist unser Berufsrisiko, das man sich in ein Pferd verliebt und dann traurig ist, wenn er wieder geht . . . |
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Ideale Zäumung für Freiberger-Pferde Auf der Jagd & Pferd 2011 sind wir über eine Zäumung gestolpert, die wir sofort an unseren Freibergern ausprobiert haben und uns begeistert hat. Viele Freiberger haben aufgrund ihrer Kopfform, mangelnden Ganaschenfreiheit und kurzen, kräftigem Hals mit herkömmlichen Zäumungen das Problem, das ein Zug an den Zügeln auf die Ohrspeicheldrüse wirkt und das Pferd als Gegenreaktion dazu veranlasst nach vorne zu stoßen, sich hinter den Zügel zu verkriechen, mit der Zunge dagegen zu arbeiten, sich festzubeißen oder gar mit dem Kopf zu schlagen. Der Nackenbereich ist eine der empfindlichsten Stellen des Pferdes. Nerven, Halswirbelkörper, Schleimbeutel, Akupunkturpunkte sowie Meridiane sind auf engstem Raum gedrängt. Starker Druck in diesem Bereich zeigt sich sehr schnell im gesamten Verhalten des Pferdes. |
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Bei dem gewollten Kauen des Pferdes, aber auch bei jeder Parade müssen sich Ober- und Unterkiefer von einander entfernen. Der Pferdekopf ist keilförmig. Dadurch gleitet das Reithalfter an Ober- und Unterkiefer unweigerlich nach unten. Durch den Keilkopf kann das Reithalfter nicht mehr nach oben zurück. Es entsteht unvermeidbar ein Zug auf das Backenstück des Reithalfters. Daraus ergibt sich ein starker Druck auf den Nacken des Pferdes. Das Pferd empfindet also die Parade und auch das gewollte Kauen als unangenehm, sogar schmerzhaft im Nacken. Ich habe dies Problem extrem bei zwei meiner Pferde und dachte bisher immer, das es am Gebiss liegen würde, schlussendlich ritt ich nur noch mit einem Merotischen Gebiss, doch es löste das Problem nicht gänzlich. Somit habe ich nun die neue Zäumung ausprobiert, die folgendermassen funktioniert: Aufgrund der einzigartigen Verschnallung über den Unterkieferriemen und dem Sperrriemen – wird das Reithalfter am Pferdekopf fixiert. In Verbindung mit dem einteiligen und weich unterpolstertem Nackenstück, ist ein Verrutschen des gesamten Zaumzeugs nicht mehr möglich. Wirkt der Reiter nun mit der Hand ein, so gelangt die Hilfe nur dorthin wo sie hin soll, nämlich an das Gebiss, ohne irgendwelche zusätzlichen Irritationen im Nackenbereich hervor zu rufen. Vorteile für das Pferd: Das Pferd erkennt die Parade nur am Maul ohne Irritationen. Es leidet nicht mehr unter punktierten Druck auf den Nacken. Das führt zu besserer Maultätigkeit. Durch den geschmeidigen und doch richtigen Halt des Zaums am Pferdekopf, werden viele Scheuerstellen an Haut und Maulwinkel verhindert. Vorteile für den Reiter:
Die Pferde reagieren leichter auf geringere Paraden. Dadurch wird die Reiterhand ruhiger. Nach jeder Handeinwirkung liegt das Trensen- oder Kandarengebiss wieder in der Ausgangslage. Das heißt jede Parade wird vom Pferd einzeln wahrgenommen. Die Losgelassenheit wird schneller erreicht. Die Halsmuskulatur und dadurch die Rückenmuskulatur arbeitet besser und baut dadurch schneller auf. Die Pferde lassen den Reiter leichter sitzen und führen Reiterhilfen schneller und eindeutiger aus. |
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